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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Kooperation im Stadtteil am Beispiel Hochschule und Martinshof Bremen
„Science for the city - Open Campus Neustadt“


(v.l.n.r.:) Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey, Annemarie Czichon (Ortsamt Neustadt/Woltmershausen) und Bärbel Lowin (Martinshof).



Die Hochschule Bremen ist ein wichtiger Inkubator für die Stadtteilentwicklung in der Bremer Neustadt. Ungeachtet ihrer internationalen Ausrichtung ist sie im Stadtteil fest verankert und eng vernetzt. So gibt es Kooperationen und Projekte mit zahlreichen lokalen Bildungs-, Kultur- und Sozialeinrichtungen sowie Unternehmen. Damit trägt die Hochschule Bremen zur Attraktivität und Weiterentwicklung des Stadtteils bei. Ob Alte Neustadt, Airport Stadt oder Güldenhaus-Quartier - von der Hochschule Bremen gehen wichtige Impulse aus. Aktuelles Beispiel einer Kooperation der Hochschule Bremen im Stadtteil ist die Produktion einer Weihnachtskarte, ein Projekt mit dem Martinshof Bremen.

Weihnachtsgrüße an Geschäftskunden und Partner zu versenden bietet Gelegenheit, sich für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr zu bedanken. Auch der Hochschule Bremen ist der Versand ansprechend gestalteter Weihnachtskarten ein Anliegen. In diesem Jahr beschritt sie hier neue Wege: Die Weihnachtskarte 2012 ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Martinshof Bremen. Das Bildmotiv der Klappkarte im DIN-lang-Format wurde von Martinshof-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gestaltet und ist inspiriert von der Ausstellung „Friedensreich Hundertwasser: Gegen den Strich. Werke von 1949 bis 1970“, die noch bis zum 17. Februar 2013 in der Kunsthalle Bremen zu sehen ist.

Die Kooperationen der Hochschule Bremen „Open Campus Neustadt“ werden von allen fünf Fakultäten ganz konkret und praxisnah gelebt. So gibt es zahlreiche Kooperationen mit im Stadtteil ansässigen Unternehmen - sei es mit Unternehmen wie EADS, Inbev oder Hella, sei es mit kleinen und mittleren Unternehmen. Dabei geht es um die Dualen Studiengänge „Mechanical Production and Engineering“ und „Betriebswirtschaft“, um Forschungskooperationen, Praktika oder Bachelor-Abschlussarbeiten. Auch in der Architektur und im Bauingenieurwesen gibt es Studienarbeiten und Projekte. Das Thema „Shared Space“ in der Pappelstraße ist ein Beispiel von vielen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Architektur-Studienarbeiten bezogen auf Wohnquartiere im Stadtteil. Beispiel Fakultät Gesellschaftswissenschaften: In Zusammenarbeit mit dem Neustädter Stadtteilmanagement erarbeiteten die angehenden Freizeitwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ein Rabattheft für die lokale Gastronomie unter dem Motto: „Die Neustadt isst besser“ sowie weitere Projekte, die die Aufwertung des Stadtteils oder die Vermarktung von Kultur zum Inhalt haben. Darüber hinaus gibt es eine Zusammenarbeit mit der Schwankhalle und der Shakespeare Company. Auch Schulen gehören zu den Kooperationspartnern, unter anderem werden Schulen im Rahmen des „Kids’ College“ gezielte Angebote für Acht- bis 12-Jährige gemacht, mit denen wissenschaftliche Inhalte anschaulich und altersgerecht vermittelt werden. Etwas anders gelagert wiederum ist die Mitarbeit der Hochschule Bremen in der 2009 gegründeten Interessengemeinschaft AirportStadt e.V. Dieser Zusammenschluss, der rund 500 Unternehmen mit ca. 15.000 Beschäftigten in diesem Gewerbegebiet in der Bremer Neustadt vertritt, will als Dachmarke vorhandene Potentiale bündeln und gemeinsame Interessen vertreten. Neben standortpolitischen Fragen geht es hier um den Aspekt der Qualifizierung von Fachkräften.


veröffentlicht am 10. Dezember 2012

 

 

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