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Ehrenbürger der Hochschule Bremen Conrad Naber 90 Jahre

Conrad Naber auf dem Ehrensenatoren-Essen der Hochschule Bremen am 1. März 2012 neben Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey. Foto: Michael Bahlo
Nicht nur durch sein unternehmerisches Wirken – er ist der Gründer der Lilienthaler Firma Nabertherm, eines Spezialunternehmens für Industrieöfen, und weiterer Unternehmungen – sondern vor allem durch seine umfangreichen Aktivitäten als Förderer und Mäzen von Wissenschaft und Kultur ist Naber, der am 1. Juli 2012 seinen 90. Geburtstag feiern konnte, weit über Bremen hinaus bekannt.

Er erhielt zahlreiche Ehrungen, darunter den Verdienstorden Erster Klasse des Landes Niedersachsen, das Bundesverdienstkreuz, den AMW-Award und vieles mehr. Die Hochschule Bremen zeichnete den Jubilar im Jahre 1994 mit der Ehrenbürgerwürde aus.

Auch die Universität Bremen würdigte Naber als Ehrenbürger, die Bremer Jacobs-University ehrte ihn mit der „Conrad-Naber-Lecture-Hall“ und Bürgermeister Jens Böhrnsen für den Senat der Freien Hansestadt Bremen jüngst mit einer Urkunde zu seinem 90. Geburtstag.

Naber absolvierte in den Jahren 1940 bis 1941 und dann von 1946 bis 1947 sein Studium als Maschinenbau-Ingenieur an der Bremer Ingenieurschule, einer Vorgängereinrichtung der Hochschule Bremen. Am 16. September 1947 erhielt er die Genehmigung zur „Herstellung kleiner Öfen“ in Bremen und ab dem 1. Juli 1954 begann er mit der Produktion in Lilienthal, einer Nachbargemeinde von Bremen – Sitz des Stammhauses bis heute.

In seinem Buch „Nur Faulheit hilft uns weiter“, im Jahre 2002 im Bremer Hauschild-Verlag veröffentlicht unter Mitwirkung von Thomas Olivier und Prof. Dieter Leuthold (Institut für Unternehmensgeschichte der Hochschule Bremen), hat Naber die Prinzipien seines Handelns dargestellt. Das wichtigste ist: Jede unnötige Arbeit muss vermieden werden, um mit dem geringsten Aufwand den größten Nutzen erzielen zu können: „Jeder von uns soll sich fragen: „Wie kann ich die die gleiche Arbeit einfacher erledigen? Oder aber, wenn die Bereitschaft zu gleichem Aufwand besteht: Wie kann ich mehr Arbeit leisten?“. Naber stellt also den Grundgedanken der Rationalisierung in den Mittelpunkt seiner Handlungen.
Im Jahre 2001 schied Naber aus der Geschäftsführung aus und leitet seitdem den Aufsichtsrat.


Hinweise für Redaktionen:
Im Zusammenhang mit der Berichterstattung in den Medien darf das unter: https://dataexchange.hs-bremen.de/exchange?g=m65vzv bis zum 30. Juli 2012 hinterlegte Foto kostenfrei verwendet werden. Es zeigt Conrad Naber auf dem Ehrensenatoren-Essen der Hochschule Bremen am 1. März 2012 neben Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey. Foto: Michael Bahlo.


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veröffentlicht am 03. Juli 2012

 

 

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