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Hochschulallianz UAS7 eröffnet Büro in São Paulo – Feierlichkeiten mit Außenminister Guido Westerwelle

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Die Hochschulallianz UAS7 ist künftig mit einem eigenen Büro in São Paulo, Brasilien, vertreten. Bei einem Festakt zur Vorstellung des "Deutschlandjahres 2013/2014" in Brasilien werden Bundesaußenminister Guido Westerwelle und der Präsident des Goethe-Instituts, Prof. Dr. Klaus Lehmann, das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) heute feierlich eröffnen. Die UAS7-Repräsentanz unter dem Dach des DWIH wird Anlaufstelle für Studieninteressierte, Forscherinnen und Forscher sowie Unternehmen sein, die den Austausch mit den Partnerhochschulen wünschen.

Für den Fachhochschulverbund UAS 7, der neben der Fachhochschule Köln auch die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Hochschule München, die Fachhochschule Münster und die Hochschule Osnabrück angehören, ist Brasilien von besonderem strategischen Interesse; das Konsortium unterhält schon jetzt insgesamt 34 Partnerschaften zu brasilianischen Hochschulen, sechs davon zu Universitäten in São Paulo. Kooperiert wird vor allem in den Ingenieurs- und Wirtschaftswissenschaften. "Uns ist seit langem klar, dass die aufstrebende Wirtschaftsmacht Brasilien mit seinen beinahe 200 Millionen Einwohnern eine große Bedeutung auch für den Wissenschaftsbereich hat", so Prof. Dr. Bernd Reissert, Sprecher der UAS7 und Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. "Das wachsende Interesse an anwendungsbezogener Technologie bei unseren brasilianischen Partnern ist mehr als deutlich, und gerade in diesem Bereich sind die UAS7-Hochschulen besonders gut aufgestellt." Dies gilt auch für den Wissens- und Technologietransfer etwa im Bereich der Erneuerbaren Energien. So kooperiert die Fachhochschule Münster bei Bioethanol-Projekten mit brasilianischen Partnerhochschulen.

Massiv in Bildung und Forschung investiert Brasilien bereits jetzt. Die angekündigten Maßnahmen, z.B. durch das Stipendienprogramm "Sciences without borders", das brasilianischen Masterstudenten und Doktoranden Studien- und Forschungsaufenthalte in Deutschland ermöglicht, läuten eine neue Phase des Austauschs beider Länder ein. Durch die Einrichtung ihres Außenbüros in São Paulo will die UAS 7 diesen Prozess intensiv begleiten.


veröffentlicht am 14. Februar 2012

 

 

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