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Ausstellung vom 28. März bis 8. April: "Ein Platz für Osterholz" || Eröffnung am 25. März

Auf Anregung des Beirats Osterholz beschäftigten sich Studierende der School of Architecture an der Hochschule Bremen und Studierende der Hochschule für Künste im Wintersemester 2010/11 mit dem Stadtteil Osterholz. Der Grund dieser Auseinandersetzung: Im Zentrum des Stadtteils soll dort, wo bislang die Wendeschleife der Straßenbahnlinie 1 verläuft, in Zukunft ein neuer Platz entstehen. Die bevorstehende Verlängerung der Linie 1 nach Mahndorf macht das möglich.

Der Ort liegt zentral im Stadtteil. Er könnte funktional und symbolisch zu dessen Mittelpunkt werden. Wie der Platz gestaltet werden soll, darüber werden sich Studierende von vier Hochschulen im beginnenden Sommersemester Gedanken machen und im Rahmen eines Wettbewerbs Ideen zu Papier bringen. Im Wintersemester haben die Studierenden Voruntersuchungen gemacht, um den Stadtteil und seine Bewohner besser kennen zu lernen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden in der Ausstellung „Ein Platz für Osterholz“ vom 28. März bis 8. April, jeweils von 13 bis 18 Uhr im Einkaufszentrum Walliser Straße, Walliser Straße 15, Ostseite (neben Bäckerei Steinecke) gezeigt wird. Am Freitag, dem 25. März, 18 Uhr, wird die Ausstellung eröffnet. Zur Eröffnung sprechen Vertreterinnen und Vertreter des Stadtteilbeirates und Ortsamtes Osterholz, der Interessengemeinschaft „Schweizer Viertel“, der Gesamtschule Ost und sowie der Hochschule Bremen und der Hochschule für Künste.

Zu den Ergebnissen der Untersuchung gehören eine Charakterisierung der fünf Ortsteile von Osterholz, eine Befragung der Geschäftsleute im Umfeld des zukünftigen Platzes sowie eine Befragung unter den Bewohnern des Stadtteils, an der sich mehrere hundert Menschen beteiligten. Einige Interviews sind in einem Film aufgezeichnet worden. Eine Gruppe Studierender hat das Wegenetz um den zukünftigen Platz herum analysiert, um festzustellen, in welcher Beziehung er zu seiner Nachbarschaft steht. Eine andere Gruppe hat gelungene Platzgestaltungen anderenorts untersucht und stellt in einer Gestaltfibel verschiedene grundsätzliche Möglichkeiten der Gestaltung öffentlicher Räume dar. Ein geschichtlicher Blick auf Osterholz macht schließlich den besonderen Charakter eines Stadtteils deutlich, in welchem sich dörfliche und vorstädtische Strukturen mit Siedlungsanlagen aus den fünfziger bis siebziger Jahren zusammenfügen. Auch wird aus diesem Blickwinkel erkennbar, dass der relativ junge Stadtteil von Anfang an wichtige gesamtstädtische Funktionen übernommen hat und solche immer noch erfüllt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht ein Modell im Maßstab 1:200. Es zeigt die Wendeschleife mit ihrer Umgebung von der Züricher Straße bis zum Hochhaus an der St. Gotthard-Straße. Die Besucher erhalten hier die Möglichkeit, mit „Modellbausteinen“ selbst Ideen für die Neugestaltung des Platzes auszuprobieren. Außerdem liegt ein Buch aus, in das Vorschläge eingetragen werden können. Neben den Arbeiten der Studierenden findet man auch Tafeln mit Fotos und Texten von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Ost. Unter Anleitung von drei Lehrkräften haben sie sich ebenfalls mit der Wendeschleife und dem neuen Platz auseinandergesetzt.


Hinweise an Redaktionen:
Die Damen und Herren der Medien sind herzlich zur Ausstellungseröffnung eingeladen: Freitag, 25. März, 18 Uhr, Einkaufszentrum Walliser Straße, Walliser Straße 15, Ostseite (neben Bäckerei Steinecke).
Für Nachfragen steht der Projektleiter Prof. Dr. Eberhard Syring zur Verfügung (mobil: 0177/5524751 oder esyring@gmx.net).


veröffentlicht am 22. März 2011

 

 

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