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Erster globaler Think Tank zur Entwicklung von Informations- und kommunikationstechnischen Werkzeugen für Smart Cities nimmt seine Arbeit auf

Auftakt zu “Think BETA - Evolution of Smart Cities”: Erster globaler Think Tank zur Entwicklung von Informations- und kommunikationstechnischen Werkzeugen für Smart Cities nimmt seine Arbeit auf
Mitglieder 15 internationaler Einrichtungen aus Forschung, Technik und Kunst trafen sich vergangene Woche am M2C Institut für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen zum ersten Arbeitstreffen im Think Tank „Think BETA – Evolution of Smart Cities". Dieser wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von den beiden Direktoren des M2C Instituts, Martin Koplin und Prof. Dr. Helmut Eirund, angestoßen. Es geht um die Herausforderung, unsere Städte und unsere urbanen Infrastrukturen zukunftsfähig zu gestalten. Bei dem Treffen wurden erste Vorschläge für die interdisziplinäre Forschung des Konsortiums entwickelt. Jetzt wird an den verschiedenen Orten an konkreten Projektideen gearbeitet. Think BETA ist ein Kompetenzzusammenschluss aus dem Ostseeraum unter der Einbeziehung von Partnern internationaler Forschungseinrichtungen und Universitäten. Dazu gehören die New York University und der East China Normal University Shanghai, Technologie-Unternehmen, Kunst-Institutionen und Partner aus Politik und Gesellschaft.

Ziel des vom M2C Institut für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen geleiteten Projekts „Think BETA - Evolution von Smart Cities“ ist es, zukunftsweisende innovative Forschung und Entwicklung von Technologien, Methodologien und neuartigen Services mit den Projektpartnern aus Deutschland, Europa sowie den USA und aus China zu vernetzen und interdisziplinär voranzubringen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Wiederbelebung der Kooperation rund um den Ostseeraum und den Verbindungen der frühen Hansestädte. In Verbindung mit der Partnerschaft mit dem Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa präsentiert sich Think BETA und das Forschungsprojekt Betaville im Rahmen von „koopstadt“ einer Fachöffentlichkeit. Bei „koopstadt“ handelt es sich um das Kooperationsprojekt zur Stadtentwicklung der Städte Bremen, Leipzig und Nürnberg, das aus der Initiative der Bundesregierung für eine „Nationale Stadtentwicklungspolitik“ hervorgegangen ist. In Think BETA und dem Projekt Betaville geht es um neue Wege der Forschung zu technisch gestützter Stadtentwicklung und urbanen Infrastrukturen. Das schließt die neuen Anforderungen an Mass-Player-Infrastrukturen ebenso wie jene an neuartige Expertensysteme für die Stadtentwicklung von Smart-Cities mit ein.

Für Bürgerinnen und Bürger dürfte die ersehnte Optimierung kommunaler Services sowie Informations- und kommunikationstechnischer Werkzeuge (IKT-Tools) für deren Beteiligung und zur ökologisch-technischen Erneuerung interessant sein. Bestehende technische Ansätze werden mit einbezogen um verbesserte IKT-gestützte Systeme zur Stadtentwicklung, Planung und bürgernaher eGovernance zu entwickeln. Erste Ergebnisse des Arbeitstreffens verweisen auf die Eignung interdisziplinärer Ansätze zur Bewältigung der zukunftsweisenden Aufgabenstellung des Thinks Tanks.

Bis Juli 2011 wird nun an der konkreten Projekteentwicklung und deren Forschungsdesign gearbeitet. Mit der Entwicklung von Kunstprojekten im öffentlichen Raum, die sich thematisch mit neuen Methoden der Stadtentwicklung und Partizipation auseinandersetzen wird auch ein Highlight für die Öffentlichkeit in Bremen, Danzig und New York entstehen.

Unter der Leitung des M2C Instituts werden im ersten Jahr von Think BETA neue Ansätze zu Forschung und Entwicklung in diesem Bereich entwickelt. Daraus sollen gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte des internationalen Konsortiums entstehen, die in den darauf folgenden Jahren umgesetzt werden. Think BETA arbeitet noch bin April 2011 an der Integration weiterer Partner aus Forschung und Wirtschaft.


Hinweis an Redaktionen:
Weitere Informationen bei Claudia Mueller-Earp, M2C Institut für angewandte Medienforschung an der Hochschule Bremen, Flughafenallee 10, D-28199 Bremen, Tel.: 0421-5905-5399, E-Mail: mueller-earp@m2c-bremen.de.


veröffentlicht am 21. Januar 2011

 

 

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