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Mikroalgen für die Wüste? Wissenschaftler aus dem Oman zu Forschungsaufenthalt an der Hochschule Bremen

Forscher aus Oman Foto
Yaqoub K. Al-Mahrooqi (METS, Oman) und Verena Siebecke (Hochschule Bremen) bei der Analyse von Algenproben
Seit Anfang Juni ist der Chemiker Yaqoub K. Al-Mahrooqi (M.Sc.) aus dem Sultanat Oman zu Gast in der Arbeitsgruppe Algenbiotechnologie der Hochschule Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Klöck. Die Firma METS, für die der arabische Wissenschaftler tätig ist, ist in Muskat, der Hauptstadt des Oman, ansässig und beschäftigt sich mit der Entwicklung von Technologien für den Umweltschutz in dem südarabischen Land. Yaqoub K. Al-Mahrooqi ist für vier Wochen nach Bremen ins Labor von Prof. Klöck gekommen, um dort gemeinsam mit den Bremer Kooperationspartnern das Wachstum von Mikroalgen unter Wüstenbedingungen zu studieren.

Mikroalgen sind mikroskopisch kleine, pflkanzenähnliche Organismen, die zum Wachstum vor allem Licht und Wärme benötigen. Licht gibt es in der arabischen Wüste zu Genüge, ein Problem ist aber die Hitze. So steigt die Tagestemperatur dort im Sommer auf bis zu 80 Grad Celsius an. Die Arbeitsgruppe von Prof. Klöck ist an Mikroalgen interessiert, die solche extremen Bedingungen überleben können und unter diesem Stress möglicherweise sogar interessante Wertstoffe produzieren. Ein Studierender des Masterstudiengangs technische Biologie (ISTAB, M.Sc.) der Hochschule ist daher schon seit mehreren Monaten in der omanischen Wüste mit entsprechenden Untersuchungen beschäftigt. Herr Al-Mahrooqi wird nun in den nächsten Wochen gemeinsam mit Prof. Klöck und seinen Mitarbeitern die im Oman gesammelten Proben analysieren und weitere Untersuchungen planen.


Hinweis für Redaktionen:
Das angefügte Foto darf im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Artikel kostenfrei verwendet werden. - Es zeigt Yaqoub K. Al-Mahrooqi (METS, Oman) und Verena Siebecke (Hochschule Bremen) bei der Analyse von Algenproben.


veröffentlicht am 15. Juni 2010

 

 

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