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Erfolgreiches Kooperationsprojekt soll im Herbst fortgesetzt werden
21. Januar 2010 - Manche kennen diese brenzligen Situationen aus persönlichem Erleben, viele haben davon zumindest gelesen oder gehört: in öffentlichen Verkehrsmitteln wird geraucht, oder es kommt gar zu Überfällen in Bahnen und Bussen. Wie soll man sich als Unbeteiligter in einer solchen Situation angemessen verhalten? Diese Fragestellung war Ausgangspunkt eines Projektes von Studierenden des Studiengangs Risiko- und Sicherheitsmanagement an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung und des internationalen Studiengangs Steuer- und Wirtschaftsrecht der Hochschule Bremen.

Unter der Leitung von Professor Dr. Vera de Hesselle (Hochschule Bremen), Volker Bohnert und Klaus Mackwart, beide Lehrer am Technischen Bildungszentrum Mitte (TBZ), bereiteten sieben Arbeitsgruppen - bestehend aus jeweils fünf Studierenden des 3. oder 5. Semesters - Unterrichtseinheiten für unterschiedliche Schülergruppen des TBZ vor. Im Vordergrund standen rechtliche und sicherheitsrelevante Fragestellungen. Bei der Festlegung der Themen konnten die Schüler des TBZ mitbestimmen und ihre Interessen einbringen.
Im vergangenen Monat sind dann diese Unterrichtsstunden - eingepasst in den Lehrplan des TBZ - durch die Studierenden beider Hochschulen in den Klassen mit Rollentrainings, Vorführung von Filmsequenzen und andere Stadt und anderen methodischen Ideen abgehalten. Neben der fachlichen Richtigkeit waren vor allem methodisch-didaktischer Kompetenzen der Studierenden gefragt. So hat beispielsweise eine Gruppe den Unterrichtsraum zu einem „Bus“ umfunktioniert und in Rollenspielen mehrere Überfall-Situationen mit Kassendiebstahl nachgestellt. Mit Zustimmung der Bremer Straßenbahn AG zeigte einer anderen Gruppe einen eigens gedrehten Film über das Problem des Umgangs mit rauchenden Fahrgästen in Bus und Bahn. Die richtige Reaktion in solchen Fällen ist oft entscheidend für das weitere Verhalten der Fahrgäste. Und wie reagiert man richtig?

Als Ergebnis wurde mit den Schülern erarbeitet, dass Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer durch ein freundliches aber konsequentes Verhalten - auch und insbesondere Mitreisenden gegenüber, die sich unangemessen benehmen - dazu beitragen, dass sich die Situation nicht verschärft, sondern der Konflikt gelöst wird. Bei Überfallsituationen steht an erste Stelle der Schutz von Leben und Gesundheit aller Beteiligten, auch hier ist dem Fahrpersonal defensives Verhalten anzuraten.

Die Kooperationspartner zogen nach Abschluss des Projektes ein positives Fazit. Nicht nur die Schüler, die sich über anschaulichen und lebendigen Unterricht freuten, sondern auch die Studierenden profitierten, sowohl bei der Vertiefung der Fachkompetenzen als auch im Bereich der so genannten Schlüsselqualifikationen wie Selbstdarstellung, Präsentation, Moderieren und anderes mehr.

Einhellig sprachen alle von einem großen Erfolg, so dass verabredet wurde, im kommenden Wintersemester das Projekt mit neuen Inhalten fortzuführen.


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