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Verleihung des Karl-Engeland-Preises

v.l. Die Preisträger Okke Venekamp und Lino Egermann, Jurymitglied Uwe Sabotke und der Stifter Karl Engeland
29. Oktober 2009 - Die Fakultät Architektur, Bau und Umwelt an der Hochschule Bremen hat im Rahmen ihrer Erstsemesterbegrüßung im ehemaligen Kabawerk zum Beginn des Wintersemesters die Verleihung des diesjährigen "Karl-Engeland-Preises" gefeiert. Bereits im 15. Jahr wird der Preis in Höhe von 3.500 Euro von Herrn Karl Engeland für herausragende Abschlussarbeiten in den Studiengängen der Architektur und des Bauingenieurwesens gestiftet. Die Jurymitglieder Karl Engeland, Ehren-Senator der Hochschule Bremen, Dipl. Ing. Uwe Sabotke, Dipl. Ing. Harm Haslob, Prof. Katja-Annika Pahl und Prof. Dr. Carsten-Wilm Müller einigten sich in diesem Jahr auf zwei Preisträger, wobei Im Zuge der Jurysitzung die ausgesprochen hohe Qualität aller eingereichten Arbeiten von den externen Jurymitgliedern hervorgehoben worden.

Die Auszeichnungen gingen an: Lino Egermann, inzwischen in einem Londoner Architekturbüro beschäftigt, und Okke Venekamp, tätig in Österreich, erhielten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 1.750 Euro. Mit Herrn Venekamp wurde zum ersten Mal ein Preisträger aus dem Bereich Umweltingenieurwesen geehrt.


Zu den Arbeiten:
Herr Lino Egermann wurde für die Vision "Die zweite Stadt" im Hohentorshafen geehrt, die er im Rahmen seiner Bachelor-Thesis im Studiengang Architektur erarbeitete. Eine sich über den Hafenhallen entwickelnde zweite Struktur ermöglicht das Wohnen über den bestehenden Anlagen mit Blick über die Stadt und die Weser. Die Arbeit zeichnet sich durch die präzise Erarbeitung eines vielfältigen Angebotes an neuen Wohnformen aus, das die Koexistenz von Wohnen, Lagern und Arbeiten in den Häfen ermöglichen soll. Vom Städtebau bis ins Detail hat Herr Egermann diese mutige architektonische Vision einer zweiten Stadt überzeugend dargelegt.

Herr Okke Venekamp wurde für die Arbeit „Simulation und experimentelle Verifizierung der Druckpulsationen im DENOX2.2-System“ geehrt, die er im Rahmen seiner Master-Thesis im internationalen Studiengang Umweltingenieurwesen in Kooperation mit seinem auch derzeitigen Arbeitgeber, der Robert Bosch AG entwickelte.
Auf Basis von Versuchen und Vergleichsrechnungen hat Herr Venekamp 3D Daten entwickelt, die eine Visualisierung der zerstörenden Resonanzfelder in Abhängigkeit der Schlauchparameter ermöglichen. Mithilfe dieser Daten kann eine funktional optimale Auslegung von Schlauchverbindungen durchgeführt werden.

Die Preisträger dankten im Anschluss an die Preisverleihung Herrn Karl Engeland für die Stiftung des Preises wie auch den Lehrenden für die Betreuung der Arbeiten.
Diesem Dank schloss sich der Dekan der Fakultät Prof. Dr. Ingo Meyhöfer an, er dankte Herrn Karl Engeland für seine großzügige Spende und stellte den Wert des Preises als Ansporn für die Studierenden der Studiengänge heraus. Die prämierten Arbeiten waren während der Veranstaltung ausgestellt, so konnten sich die Studienanfänger schon einen Eindruck davon machen, wohin sie das Studium an der Hochschule Bremen später führen kann.


Hinweise für Redaktionen:
Foto (s. Attachment): v.l. Die Preisträger Okke Venekamp und Lino Egermann, Jurymitglied Uwe Sabotke und der Stifter Karl Engeland.
Für Rückfragen:
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Mansfeld, Ulrike, Prof.Dipl.-Ing. +49 421 5905 2371  senden

 

 

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