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Vortrag am 13.10., 18:15 Uhr, "Widerstand gegen Testen (... und wie Tester ihm begegnen)"

29. September 2009 - „Widerstand gegen Testen (... und wie Tester ihm begegnen)“ lautet der Titel eines Vortrags, zu dem die Hochschule Bremen am 13. Oktober 2009, 18:15 Uhr, in den Standort ZIMT, Raum 032a, Flughafenallee 10, 28199 Bremen, einlädt. Referent ist Jan Overbeck, Wien. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit der ASQF (Arbeitskreis Software-Qualität und -Fortbildung e. V.), Regionalgruppe Nord, durchgeführt (http://www.asqf.de). Um vorherige Anmeldung wird bis zum 12. Oktober per E-Mail gebeten: anmeldung@gi-hb-ol.de

Abstract:
Seit G. Myers 1978 „The Art of Software Testing“ geschrieben hat, haben wir viel über Software-Test gelesen und gehört - neue, und verbesserte Methoden, Techniken und Werkzeuge. Alle diese Beiträge zum Stand der Technik im Software-Test sind wichtig und richtig - es hat sich eine Menge entwickelt seit 1978. Aus der täglichen Praxis des Software-Tests in den vergangenen 15 Jahren erscheint mir jedoch ein Aspekt erfolgskritisch, der meines Erachtens zu wenig beleuchtet wurde: der Faktor Mensch. Führt man
in einem Projekt oder in einer Organisation Software-Testen ein (oder verbessert man den vorhandenen Testprozess nachhaltig), so löst das bei Menschen in unterschiedlichen Rollen unterschiedliche - meist abwehrende - Reaktionen aus. Die resultierenden Haltungen gegenüber dem Test lassen sich jedoch in konstruktive Haltungen umwandeln. Das Ergebnis ist eine höhere Effizienz im gesamten Projekt, nicht nur im Testen. Erst dann hat Software-Test den Beitrag zum Projekterfolg geleistet, den man sich erwarten darf. Im Vortrag werden die typischen „Abwehrreaktionen“ und deren mögliche positive „Umwandlung“ aufgezeigt. Die vom Test betroffenen Rollen, die im Vortrag behandelt werden, sind: Entwickler, zukünftige Anwender, Projektleiter / Projektsteuerungsgremien, Manager und Projektleiter in einem weiteren Aspekt ihrer Tätigkeit.

Vita:
Jan Overbeck hat 1990 das Studium der Informatik an der TU Berlin abgeschlossen. Von 1990 bis 1994 hat er als Assistent an der TU Wien in einem Forschungsprojekt gearbeitet. Seit 1991 beschäftigte er sich mit dem Thema objektorientiertes Testen, und verfasste auch seine Dissertation zu diesem Thema: Integration Testing for Obejct-Oriented Software.
Zwischen 1994 und 1998 war er als Berater für objektorientierte Analyse und Projektmanagement in der Firma Servodata in Wien beschäftigt und hat mehrere große österreichische Finanzdienstleister und andere Kunden beraten.
1998 gründete Jan Overbeck mit drei Partnern die Firma ANECON, die sich seit 2001 mit dem Thema Testen beschäftigt. Inzwischen ist die ANECON Österreichs größter Anbieter von Testdienstleistungen. Eine deutsche Tochtergesellschaft der ANECON befindet sich in Dresden in Gründung, Jan Overbeck wird hier die Geschäftsführung übernehmen.
Jan Overbeck ist seit 1992 (teilweise inaktives) Mitglied der Fachgruppe (zunächst Arbeitskreis) TAV Testen, Analysieren und Verifizieren von Software und mit der ANECON Mitglied im ASQF.

 

 

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