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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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„Du bist der Schlüssel – für deine Zukunft und deine Stadt“

Kampagnenstart zur Ausbildung im bremischen öffentlichen Dienst: „Du bist der Schlüssel – für deine Zukunft und deine Stadt“ mit Beteiligung der Hochschule Bremen
Um als öffentlicher Arbeitgeber mit seinen attraktiven und hochwertigen Ausbildungsangeboten wahrgenommen zu werden, soll ab dem 20.08.09 - begleitend zu Ausschreibungen von Ausbildungsplätzen für das Einstellungsjahr 2010 - die Präsenz dieser Angebote in der Öffentlichkeit und insbesondere bei Schülerinnen und Schülern deutlich erhöht werden. Erstmals treten die Ausbildungsbereiche des öffentlichen Dienstes gemeinsam auf – Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug, Justizverwaltung, Finanzverwaltung und allgemeine Verwaltung präsentieren sich unter dem Slogan „Du bist der Schlüssel – für deine Zukunft und deine Stadt“. Einbezogen in die Kampagne ist zudem der pädagogische Bereich, bei dem über den Beruf „Erzieher/in“ sowie über das Lehramt und Soziale Arbeit informiert wird.

Die Kampagne ist ein Ergebnis des Projekts „Gewinnung und Ausbildung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund für den bremischen öffentlichen Dienst“ unter der Leitung von Dr. Kathrin Prümm, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Public Management.


Ausgangslage

Seit einiger Zeit ist im bremischen öffentlichen Dienst eine Abnahme von Bewerbungen auf Ausbildungsplätze erkennbar, ein Phänomen, das durchaus auch Betriebe der Wirtschaft zu spüren bekommen. Dadurch jedoch, dass im öffentlichen Dienst über lange Jahre nur in sehr begrenztem Umfang Personal eingestellt werden konnte, steigt das Durchschnittsalter der Beschäftigten und führt mittelfristig zu steigendem Personalbedarf, der dann aber auf eine reduzierte Bewerberzahl trifft. Entsprechend wird sich die Konkurrenz um geeignete Auszubildende nicht nur zwischen dem öffentlichen Dienst und Betrieben der Wirtschaft verschärfen, sondern es werden auch Kommunen und Länder untereinander in Wettbewerb treten. Diese Entwicklung ist bereits in norddeutschen Bundesländern zu beobachten.


Nicht alle Potenziale ausgeschöpft

Während in Bremen die Schülerzahlen generell sinken, steigt der Anteil an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. Er weist bereits jetzt in Bremen eine Quote von ca. 25 % auf, bei den unter 6-jährigen bereits über 50 %. Leider spiegelt sich dieser Anteil jedoch nicht in den eingehenden Bewerbungen wider, bei denen - zumindest bei den Berufen der allgemeinen Verwaltung – höchstens eine Quote von ca. 19 % erreicht wird. Oftmals, so haben Befragungen ergeben, sind die vielfältigen Aufgabenbereiche des öffentlichen Dienstes und die damit verbundenen Ausbildungsberufe auch und besonders bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund weitgehend unbekannt. Hinzu kamen ca. 140 Anerkennungspraktikanten bei den Erziehern und Sozialpädagogen.


Auf folgenden Wegen soll die Öffentlichkeit erreicht werden:

• Ab dem 20.08.09 werden Plakate im Stadtbild sowohl auf die Kampagne hinweisen, als auch
• die Ausbildungsbörse am 4./5.09.09 (10:00 – 18:00 Uhr) in der unteren Rathaushalle ankündigen. Auf dieser Börse können Schüler/innen und sonstige Ausbildungsinteressierte mit Experten und Expertinnen der jeweiligen Ausbildungsbereiche ins Gespräch kommen. Berufsbezogene Vorträge und Interviews ermöglichen eine umfassende Information.
• Im Rahmen von Schulbesuchen werden Plakate aufgehängt, Informationsmaterialien verteilt und Lehrkräfte über die Ausbildungsplätze des öffentlichen Dienstes informiert.
• Ein gemeinsamer und zentraler web-Auftritt unter www.ausbildung.bremen.de erleichtert Interessierten den Zugang zu Informationen über Ausbildung im bremischen öffentlichen Dienst.
• In einer ansprechenden Ausbildungsbroschüre werden die einzelnen Ausbildungsberufe in komprimierter Form vorgestellt.
• Eine Kurzfassung der Ausbildungsbroschüre wird in russischer und türkischer Sprache erscheinen, um diejenigen Eltern mit Migrationshintergrund, die die deutsche Sprache weniger gut beherrschen, ebenfalls zu erreichen. Auf diese Weise sollen sie, die ja oftmals als Ratgeber bei der beruflichen Orientierung ihrer Kinder fungieren, in dieser Rolle unterstützt werden.
• Die Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen und Multiplikatoren soll verstärkt werden.
Für Rückfragen:
Name Telefon E-Mail
Prümm, Kathrin, Dr. +49 421 5905 4416  senden

 

 

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