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Hochschule Bremen - University of Applied Sciences

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Netzwerktagung fair statt prekär am 22.10.2014

Strategien für eine Neuordnung der Arbeitsmärkte - Perspektiven in Niedersachsen und Bremen
Immer wieder in den Schlagzeilen stehen seit langem besonders gravierende Ausprägungen am Arbeitsmarkt. Allen voran der Missbrauch von Werkverträgen und die damit häufig verbundenen katastrophalen Lebensumstände der meist ausländischen Arbeiter. Wanderarbeiter aus den Armenregionen Europas geraten in lange und völlig unübersichtliche Subunternehmerketten z.B. in der Baubranche oder schuften als Werkvertragler mit sehr geringer Entlohnung in deutschen Schlachthöfen. Doch die Problematik atypischer oder prekärer Beschäftigung ist vielschichtiger. Leiharbeit und (legale) Werkverträge nehmen kontinuierlich zu und sind heute in fast allen Branchen etabliert. Sie sind Bestandteil eines ausgedehnten Niedriglohnsektors, der viele weitere prekäre Beschäftigungsformen (z.B. Minijobs) kennt. Welche Folgen diese Entwicklung für die Gesellschaft als Ganzes, für die Unternehmen und die Beschäftigten hat, und welche Strategien für eine Neuordnung der Arbeitsmärkte diskutiert werden, sind Fragen, die im Mittelpunkt der Tagung stehen.

Mit dem Arbeitsmarktexperten Prof. Dr. Gerhard Bosch (Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen) und dem Gewerkschafter Dr. Hans-Jürgen Urban vom IG Metall Vorstand (Frankfurt) werden diese Fragen zunächst auf bundesweiter Ebene beleuchtet, bevor dann im 2. Teil der Tagung mit zahlreichen weiteren ExpertInnen aus Wissenschaft und Gewerkschaft (DGB, NGG, verdi) der Fokus auf Niedersachsen und Bremen gelegt wird.

Weitere Informationen sind über die Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in Osnabrück erhältlich:
Tel.: 0541/33807-1814 oder -1816

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um mailpostalische Rückmeldung bis spätestens 15. Oktober 2014 an:
kooperationsstelle@uni-osnabrueck.de

 

 

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