Fakultäts-Highlights
Siehe auch rechts die weiteren Rubriken.
Kooperation zwischen dem Zentrum für interkulturelles Management der Hochschule Bremen (ZIM) und Berlitz Business Seminare Deutschland
Seit 2008 besteht eine strategische, nachhaltige Kooperation zwischen dem Zentrum für Interkulturelles Management (ZIM) der Hochschule Bremen und Berlitz, einem der größten Anbieter von Sprachdienstleistungen und Managementseminaren weltweit.
Ziel der Kooperation war die Erstellung systemischer Trainingsmaterialien durch das ZIM. Dem strukturierten Lernkonzept liegen mehrere Kompetenzstufen auf den Ebenen "Sensibilisierung für interkulturelle Unterschiede", "Länderbezogenes Knowhow" und "Interkulturelle Kompetenz für einzelne Managementfelder" zugrunde.
Die Kooperation zwischen ZIM und Berlitz hat zum Ziel, Personen aus Unternehmen und Organisationen im Bereich Interkulturelles Management zu beraten und zu trainieren und in der Umsetzung zu begleiten sowie Berlitz-Vertriebsmitarbeiter zu schulen. Den Trainern soll ein strukturierter Trainingsleitfaden an die Hand gegeben werden um einen systematischen, einheitlichen Trainingsaufbau sowie eine hohe Trainingsqualität sicherzustellen.
Konzepte und Teilnehmermaterialien wurden bereits für alle Kompetenzstufen entwickelt. Weitere Länderbezogene Konzepte sind aktuell in Arbeit. In der Zukunft wollen Berlitz und ZIM zusammen an der Weiterentwicklung von vorliegenden Online-Lösungen arbeiten, an interkulturellen Zertifizierungsmaßnahmen (z. B. Trainerzertifizierung), Qualitätsaudits sowie an einem interkulturellen Kompetenz-Test.
Prof. Dr. Jutta Berninghausen, Vorstandsvorsitzende des ZIM, erklärt, worauf es beim Training ankommt: "Interkulturelle Kompetenz betten wir ein in eine soziale und länderbezogene Kompetenz. Im Rahmen unseres Trainings wird deshalb das Bewusstsein von interkulturellen Unterschieden mit dem Wissen um länderspezifische Besonderheiten sowie dem Geschick im interkulturellen Umgang verknüpft."
Weitere Informationen siehe auf der ZIM-Website oder bei Berlitz.
Neue Kooperation - Hochschule Bremen in China akkreditiert
Die Hochschule Bremen ist im November 2009 in Shenzhen als Weiterbildungseinrichtung für chinesisches Personal akkreditiert worden. In einer Zeremonie im Rahmen der "Konferenz zum internationalen Expertenaustausch" übergab der Generaldirektor der Staatlichen Behörde für die Angelegenheiten ausländischer Experten (SAFEA) Herrn Strömer, der das Rektorat der Hochschule Bremen vertrat, die Akkreditierungsurkunde. SAFEA ist eine Unterorganisation des chinesischen Bildungsministeriums.
Die Akkreditierung gilt für drei Jahre. Sie ist Grundlage für die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen SAFEA und der Hochschule Bremen. Die chinesische Seite wird in Zukunft noch häufiger Delegationen von Mitarbeitern chinesischer Verwaltungen und Unternehmen für wissenschaftliche Fortbildungen nach Bremen schicken. Die Hochschule wird Seminare mit Hochschullehrenden und Praktikern aus bremischen oder nordwestdeutschen Verwaltungen und Unternehmen organisieren. Die Themen der Fortbildungen sind weit gespannt: Umweltmanagement, Personalmanagement, Verwaltungsmodernisierung, Stadtentwicklung, Justiz oder Sozialmanagement gehören beispielsweise dazu.
Die Hochschule Bremen trägt auf diese Weise im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Modernisierung Chinas bei und stärkt ihren Ruf als Forschungs- und Bildungseinrichtung in China. Das Tourismuskonzept Bremens, das Wissenschaftstourismus als eine besondere Stärke des Landes Bremens identifiziert, wird durch die Zusammenarbeit zwischen Hochschule Bremen und der chinesischen Bildungsverwaltung umgesetzt.
Schottische Ehrung für BIM-Absolventin
Katharina Schnause, Absolventin des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre / Internationales Management (BIM), wurde im November an der University of Abertay in Dundee mit dem JAC Stothers Prize for Outstanding Performance ausgezeichnet. Frau Schnause hatte ihr Auslandsjahr an der schottischen Partnerhochschule verbracht.
Studienpreis des Fördervereins für Mittelstandsforschung für Studenten der Fakultät
"Korruption in Indonesien" lautete der Titel der Bachelorthesis von Simon L. Koenen, für die er am 18. November den Sonderpreis des Fördervereins für Mittelstandsforschung erhielt. In der Arbeit setzte er sich auf Basis vieler Interviews mit den schwierigen Bedingungen auseinander, die deutsche Unternehmen in solchen Ländern zu bewältigen haben, in denen man mit Korruption umgehen muss. Koenen arbeitet heute bei der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn bei Frankfurt.
Tagung zur Finanzkrise und ihren Auswirkungen auf den ökonomischen Reformprozess in Afrika
Ende Januar (28./29.1.2010) fand an der Fakultät eine internationale Tagung statt, auf der die globale Finanzkrise und denkbare Konsequenzen für die ökonomische Entwicklung in afrikanischen Staaten diskutiert wurden.
Weitere Informationen siehe hier: Link
Beratung für Mali
Prof. Dr. Hans H. Bass wurde von der Industrieentwicklungsorganisation der Vereinten Nationen (UNIDO) für 2009/2010 zum Berater ernannt für die Konzeptionierung einer neuen Strategie der agroindustriellen Entwicklung in Mali. Im westafrikanischen Mali, einem der ärmsten Länder der Welt, gibt es Anbau von Baumwolle und tropischen Früchten sowie Viehhaltung - aber kaum Weiterverarbeitung der Agrarerzeugnisse. Eine landwirtschaftsgestützte Industrialisierung könnte Malis Bevölkerung aus der Armut heraushelfen.
DAAD
Der Studiengang BIM (Betriebswirtschaft / Internationales Management) ist erneut, diesmal für 2009/10 mit seiner Partnerschaft zur University of Wilmington in North Carolina in die DAAD-Förderung ISAP (Internationale Studien- und Ausbildungspartnerschaft) aufgenommen worden. Das ermöglicht vor allen Dingen den Studierenden eine substanzielle finanzielle Förderung des Auslandsaufenthaltes.
Prof. Dr. Tim Goydke wurde vom DAAD als Gutachter in die Auswahlkommission "Deutsche Studierende und Graduierte nach Großbritannien, Irland, Nordeuropa" berufen.
Künftige Stellenbesetzungen
In der Fakultät ist der Generationenwechsel in vollem Gange. Nach etlichen Pensionierungen in den letzten Jahren werden nun zahlreiche Stellen neu besetzt. Dies sind teilweise Dauerstellen, teilweise aber auch nur befristete Stellen, die aus dem sog. Hochschulpakt zwischen der Bundesregierung und den Ländern finanziert werden und die dazu beitragen sollen, der gesteigerten Nachfrage nach Studienplätzen in den nächsten Jahren gerecht zu werden.
In den nächsten Monaten sollen die folgenden Stellen besetzt werden:
- Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Public Management und Personalmanagement
- Öffentliches Recht
- Wirtschafts- und Arbeitsrecht
- Betriebswirtschaftslehre, insb. Logistik
- Betriebswirtschaftslehre, insbes. Finanzwirtschaft und Internationales Management
- Betriebswirtschaftslehre insb. Steuerlehre, Rechnungswesen, Controlling
- E-Business im Tourismus
- Projektmanagement / Learner’s Company
- Betriebswirtschaftslehre, insb. Controlling und Rechnungswesen
- Betriebswirtschaftslehre, insb. Rechnungswesen
- Betriebswirtschaftslehre, insb. Logistik und Controlling
- Betriebswirtschaftslehre, insb. Internationales Finanzmanagement und Unternehmensrechnung (geplant)
Realisierte Stellenbesetzungen
Seit 1. März 2010 lehrt Prof. Dr. Ulrich Kuron auf der Stelle "Betriebswirtschaftslehre, insb. Prozessmanagement und Wirtschaftsinformatik".
Im Zentrum für internationale Beziehungen und Praxiskontakte (ZIBP) arbeitet neu seit Dezember 2009 Frau Claudia Iliana Kuhlmann als International Coordinator.
Das Zentrum für Rechnerbetrieb (ZfR) ist seit Oktober 2009 wieder vollständig besetzt:
- Michael Flohr-von Kiedrowski und
- Heinz Riebesehl
arbeiten in der Systemadministration und Benutzerberatung.

